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Michsauer einlegen

Anleitung zum haltbar machen

Quelle: https://www.perfektegesundheit.de/blog/2015/07/15/gemuese-wie-sauerkraut-milchsauer-einmachen-anleitung-und-tipps-zum-haltbarmachen/

Kleines Fermente-1×1: simpel, gesund², lecker! So einfach geht’s ans Eingemachte:

Das Haltbarmachen von Gemüse wie bspw. Sauerkraut durch Fermentieren erfordert weder viel Einsatz noch viele Zutaten. Alles was man dafür braucht ist knackfrisches Gemüse, ein Einmachglas oder Gärtopf, Salz, Wasser und Zeit. That´s it. Den Rest der Arbeit erledigen die kleinen Helferchen namens Milchsäurebakterien.

Sauerkraut einmachen, Anleitung zur Fermentation und Haltbarmachen von Gemüse

Fermentieren bzw. „vergären“ oder auch „milchsäuern“ genannt ist eine der ältesten, natürlichsten und umweltschonendsten Methoden um einerseits Gemüse haltbar zu machen und andererseits um es mit wertvollen Bakterien anzureichern, die den Darm gesund und damit unsere Immunabwehr auf einem hohen Level halten. Früher war diese Art der Haltbarmachung völlig alltäglich, heute denkt kaum noch jemand daran oder rümpft vielleicht die Nase beim Gedanken an vergorenem Gemüse. Doch das Fermentieren verdient Scheinwerferlicht! Es verwandelt jedes Gemüse zu einem Gesundheits-Elixier und eröffnet dabei völlig neue Geschmacksdimensionen!

Und das Schöne daran:

Gerade jetzt wo in unseren Gemüsegärten und auf heimischen Markständen Hochkonjunktur herrscht, ist ein prima Zeitpunkt um die Gartenausbeute haltbar zu machen und dabei sogar noch „weiterreifen“ zu lassen. Eigentlich ist beim Fermentieren aber immer Saison angesagt, denn es geht das ganze Jahr hindurch:

Ob Wurzelgemüse im Frühling, Gürkchen und Paprika im Sommer, Kürbisse im Herbst oder Kohlgemüse im Winter, es gibt fast nichts was nicht ins Einmachglas wandern darf. Man kann sich ganz einfach merken: Fast alles was im Garten und auf Feldern sprießt und wächst und auch roh lecker schmeckt, schmeckt auch fermentiert lecker. Und jedes Mal ganz anders!(…)

Auf der Oberfläche jeder Pflanze – und auch auf unserer Haut und in unserem Darm – leben Milchsäurebakterien. Die kleinen Freunde sind für uns völlig unsichtbar, vollbringen aber Großes, denn sie verhindern dass sich krankmachende Pilze oder Bakterien entwickeln und ausbreiten können. Geben wir das Gemüse mit einer speziellen Salz-Wasser-Mischung in ein verschlossenes Gefäß, entsteht eine kleine Parallel-Welt im Glas: Für die wertvollen Milchsäurebakterien auf dem Gemüse ist die sauerstoffarme und salzige Umgebung ein absolutes Wohlfühlmilieu, sie blühen richtig auf und werden munter und aktiv. Dabei sagen sie den schlechten, unerwünschten Bakterien – die ja zwangsläufig auch immer herumlungern – den Kampf an und entziehen ihnen ihre Überlebensgrundlage: den Sauerstoff. Nach und nach sinkt dabei der ph-Wert im Glas, und der sichere Tod von bösen Mikroorganismen wie Keime und Bakterien ist schon vorprogrammiert, denn dieses Milieu ist ihnen viel zu sauer. Währenddessen werden Kohlenhydrate wie Stärke und Zucker aus dem Gemüse von den Milchsäurebakterien fröhlich aufgefuttert und dabei umgewandelt, zerlegt und verarbeitet. So gesehen erledigen die kleinen Freunde sogar schon einen Teil unserer Verdauungsarbeit, denn sie spalten größere Moleküle in kleinere und befreien die Vitalstoffe aus ihren komplexen Molekül-Käfigen und machen sie bioverfügbar. Es ist wichtig dass das Ferment eine gewisse Zeit reifen darf, sodass die „Milchis“ etwas Zeit für ihre Verdauungsarbeit haben, denn dabei entstehen Milchsäure und noch weitere wertvolle Nebenprodukte. Diese tolle Milchsäure ist der Superheld bei der Fermentation und ist unglaublich nützlich, denn sie konserviert das Gemüse und schenkt ihm seinen einzigartigen, erfrischenden und säuerlichen Geschmack. Nicht nur der Geschmack des Gemüses ändert sich, sondern auch die inneren Werte. Fermente sind richtige Verwandlungskünstler! Denn dadurch dass Kohlenhydrate und Zucker aufgefuttert, also abgebaut werden, ist das Gemüse jetzt besonders magenfreundlich, kalorien- und zuckerarm und für die gesundheitsbewusste Ernährung ein absolutes Top-Lebensmittel. Während des Fermentations-Prozesses beeinflusst die Umgebungstemperatur maßgeblich den Gärungs-Verlauf:

Die ersten 3-4 Tage, wenn die Milchsäure-Bakterien um Vorherrschaft kämpfen, benötigen sie ein warmes Gefilde, eine Temperatur von ungefähr 20-22 Grad Celsius ist optimal.

Diese Temperatur ist quasi der Weckruf für die noch schlummernden Milchsäurebakterien und dann ist erstmal richtig Action im Glas angesagt und da kann es hin und wieder schon mal gurgeln und blubbern! Im Sommer ist das Sicherstellen dieser Temperatur gar kein Problem, im Winter sollte man das Ferment am besten auf dem Regal in der warmen Küche zwischenlagern.Mehr als 30 Grad sollten es allerdings auch nicht werden, da sich sonst schnell unangenehme Aromen bilden können.
Nach dieser Eroberungs-Phase sind kühlere 15-18 Grad die ideale Wohlfühl-Temperatur um die Milchsäurebakterien im Ferment in Ruhe arbeiten lassen zu können. Das Treppenhaus oder der eher dunkle Keller sind dafür die idealen Reife-Kammern. Je länger das Ferment hier vor sich hin reifen darf, umso mehr Milchsäure, Aromen und verschiedene Bakterien-Stämme entstehen und umso wertvoller, ausgewogener und leckerer wird es! Das Fermentieren ist nämlich ein ganzheitlicher Prozess, der nicht nach einer Weile aufhört, sondern durch die niedrigeren Temperaturen nur langsamer wird. Gute Fermente können ruhig ein halbes Jahr und länger stehen. Quasi je oller desto doller und voller der Geschmack! Keine Sorge, so lange muss man sich aber nicht unbedingt gedulden. Prinzipiell kann man das eingelegte Gemüse nach der ersten Fermentationsphase von 3-4 Tagen schon essen, würziger und aromatischer wird es aber erst mit der Zeit.

Anleitung für das Spa im Glas:

Um ein Ferment ansetzen zu können braucht man nicht unbedingt einen Gärtopf oder spezielles Werkzeug.

Ein einfaches Einmachglas mit Gummiring und Bügelverschluss reicht dafür völlig aus. Ist ein solches nicht zur Hand kann ein leeres, gut gereinigtes Marmeladenglas mit Schraubverschluss genauso gut zweckentfremdet werden. Spezielle Gärtöpfe aus Ton sind richtige Monster und für kleine Wohnungen und für Einmal-Portionen nicht so gut geeignet. Die Gläser hingegen haben den Vorteil, dass viele unterschiedliche Fermente in den wildesten Kreationen angesetzt werden können und später problemlos in den Kühlschrank passen. Ja nach Konsistenz und Vorliebe wird das Gemüse entweder gewürfelt oder gestiftelt, gehobelt, geraspelt oder sonst wie geschnippelt und in einer großen Schüssel mit Salz und – wer mag – Gewürzen bestreut. Wichtig ist das Verwenden von hochwertigem Salz. Dafür eignet sich besonders feines, unraffiniertes Stein- oder Meersalz, auf keinen Fall aber rieselbefähigtes, fluoridiertes oder jodiertes Salz, denn damit kommt eine Gärung nur schwerlich in die Gänge entwickelt auch nicht die volle Kraft. Besonders sehr feines Salz löst sich gleichmäßig im Wasser auf, daher sollten grobe oder große Salzkörner vorher mit dem Mörser vermahlen werden. Die Milchsäurebakterien gedeihen optimal bei einem Salzgehalt von 2-3%, das macht bei 1 kg Gemüse 20-30 Gramm Salz und entspricht ungefähr einem gehäuften Esslöffel voll. Da der Salzgehalt den Knackigkeitsgrad beeinflusst, ist bei den festeren Gemüsen wie beispielsweise Weißkohl oder Möhren 2% eine gute Merkhilfe, bei weicheren Sorten wie Gurken oder Zucchini ist es ratsam mit 3% zu arbeiten um, nicht später eine matschige Enttäuschung zu erleben. Ist das Gemüse mit dem Salz vermischt, ist ein wenig Kraftarbeit gefragt, denn es muss damit einmassiert, gedrückt, geknetet oder auch mal gestampft werden. Das Salz zieht dabei Flüssigkeit aus den Pflanzen-Zellen und eine Art „Saft“, die sogenannte „Salzlake“ tritt aus. Es wird nun solange weiter bearbeitet und geknetet bis das Gemüse in seinem vollen Saft steht und damit bedeckt ist. Das kann schon mal ein paar Minuten dauern, ist aber essentiell! Unter dieser „Salz-Lake“ da ist die Fermente-Welt nämlich in Ordnung. Eine sichere Fermentation ohne unerwünschte „Mitesser“ ist nur dann garantiert, wenn das Gemüse komplett mit dieser Flüssigkeit bedeckt ist und quasi nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. In der Luft lauern nämlich Hefen, die das Fermentationsprozedere stören und zu weißen Ablagerungen führen können. Besteht doch einmal die Gefahr, dass vorwitzige Gemüsestücke auftauchen und an die Oberfläche schwimmen, helfen spezielle Gewichte zum Beschweren.
Die Salzlake kann auch „künstlich“ hergestellt werden, indem gutes Quellwasser, gefiltertes Leitungswasser oder abgekochtes Wasser mit dem Salz vermischt und über das Gemüse gekippt wird. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn druck-empfindliches Gemüse wie Paprika, Pilze oder Zucchinis oder Gemüse in großen Stücken oder auch im Ganzen – wie bei Cornichons oder jungen Möhrchen – eingelegt werden sollen oder man schlicht und einfach keine Lust auf das Geknete und Gestampfe hat. Das Ergebnis wird allerdings nicht ganz so aromatisch und geschmacksintensiv. „Ist die Luft raus“ und das Gemüse taucht unter der salzigen Lake heißt es nur noch eins: Deckel drauf – und Action! Und wenn es dann noch blubbert, zischt und schäumt weiß man, dass gerade ein lebendiger Gesundheitscocktail entsteht!

Grundrezept zum Haltbarmachen von Gemüse durch milchsaure Vergärung / Fermentation:

  1. Gemüse waschen, vielleicht auch schälen und in die gewünschte Form schneiden
  2. Salz und Gewürze dazu mischen und solange verkneten, bis sich genug Zellsaft freigesetzt hat, sodass das Gemüse nach dem Einschichten ins Glas damit bedeckt ist.

Alternativ Salz in Wasser auflösen und mit dieser Lake das Gemüse übergießen

  1. Gemüse dicht in das Glas einschichten sodass möglichst wenig Luftzwischenräume entstehen; das Gemüse muss unter dem „Laken-Meerenspiegel“ tauchen
  2. 3 bis 4 Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, danach bei 15-18 Grad dunkler und kühler lagern.
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Biotonne – Ja oder Nein?

 

Bio-Tonne oder Kompost?

  • Plastik (auch keine „kompostierbare“ Plastiktüten)
  • Flüssigkeiten (auch Milch)
  • Staubsaugerbeutel
  • Windeln
  • Zigarettenkippen und Asche
  • Lederreste
  • Kleidung
  • Metall
  • Papier

  • Pflanzenöl (und andere Öle)
  • Holzprodukte
  • Styropor

Diese Dinge dürfen in die Bio-Tonne:

  • Obst-, Gemüse- und Pflanzenreste (auch von Südfrüchten)
  • Tee- und Kaffeefilter
  • Küchentücher aus Papier
  • Fisch- und Fleischreste (auch Wurst)
  • Milchprodukte
  • Brotreste (Tipps für altes Brot)
  • Sträucher und kleine Äste
  • Rasenschnitt und Laub
  • verwelkte Blumen und Balkon-Pflanzen
  • Kleintierstreu aus Stroh oder Sägespänen
  • Vogelsand

Der komplette Artikel hier

 

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Krumme Dinger ja bitte

https://www.urbia.de/magazin/gesundheit/ernaehrung/krummes-gemuese-soll-auf-den-teller

Kurz und knapp

Ein erheblicher Teil einer Ernte bleibt ausschließlich aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen, wird vernichtet oder zur Energiegewinnung zweckentfremdet. ETEPETETE hat zusammen mit einem Netzwerk an Bio-Bauern ein „Auffangbecken“ für extravagant aussehendes Gemüse geschaffen. Dieses schicken wir Dir mit unserer etwas anderen Gemüsekiste frisch vom Feld vor die Haustür. Unsere Gemüseretterbox erhältst Du in Deinem gewählten Lieferintervall und Zeitfenster. Zudem verarbeiten wir das verkannte Gemüse zu köstlichen, veganen Speisen, die Ihr zukünftig im Bio-Supermarkt kaufen könnt.

weitere Anbieter ,die leckeres Gemüse oder Obst was  irgendwie nicht genormt aussieht  verbreiten …

http://www.the-good-food.de/ueber-uns/

https://etepetete-bio.de/das-konzept/

http://yes-we-can.farm/querfeld-grosshandel-krummes-gemuese/

http://www.querfeld.bio/

 

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Krummes Bio Gemüse

https://etepetete-bio.de/das-konzept/

Kurz und knapp

Ein erheblicher Teil einer Ernte bleibt ausschließlich aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen, wird vernichtet oder zur Energiegewinnung zweckentfremdet. ETEPETETE hat zusammen mit einem Netzwerk an Bio-Bauern ein „Auffangbecken“ für extravagant aussehendes Gemüse geschaffen. Bestellung schicken wir Dir mit unserer etwas anderen Gemüsekiste frisch vom Feld vor die Haustür. Unsere Gemüseretterbox erhältst Du in Deinem gewählten Lieferintervall und Zeitfenster. Zudem verarbeiten wir das verkannte Gemüse zu köstlichen, veganen Speisen, die Ihr zukünftig im Bio-Supermarkt kaufen könnt.

Bestellen 

 

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Sensenkurs,Baumveredlungsseminar

alte, oftmals schon in Vergessenheit geratene Handwerkskünste liegen uns sehr am Herzen :-). Daher bieten wir auch in diesem Jahr wieder drei entsprechende Kurse an. Weiter unten senden wir alle Infos. Eine Teilnahme für alle Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Sensen- und Dengelkurs kann als Kombination oder jeweils als Einzelkurs gebucht werden.

 18. März 2017
07. Mai 2017

 Flowers
Samstag, 18. März 2017, 15:00 – 17:30

Baumveredlungsseminar mit Thoralf Reeps

Veranstaltungsort: Parkanlage der Burg Lede, An der Burg Lede 1, 53225 Bonn-Villich

Wer an dem Veredlungskurs teilnehmen möchte, kann sich bis zum 15.03.2017 per E-Mail an den Verein oder direkt bei unserem Baumexperten Thoralf Reeps unter Tel. 0228/1808937 anmelden.

U.a. werden sechs M7 mittelstarke Apfelbäume und eine Birne auf Sämling veredelt. Thoralf nimmt unter der genannten Telefonnummer gerne weitere Wünsche entgegen. Ggf. können Kursteilnehmer auch eigene Unterlagen  und Edelreiser mitbringen

Kursgebühr: 20,- €, für Vereinsmitglieder auf Spendenbasis.

 

————————————————————————————

Sonntag, 7. Mai 2017, 09:30 – 17:30

Sensen- und Denkelkurs mit dem Sensenlehrer Hartmut Winkels

Veranstaltungsort: Streuobstwiese in 53343 Wachtberg Klein-Villip  (Wegbeschreibung auf Anfrage)

Zeitablauf: Dengelkurs von 9.30 – 13.00 Uhr, Sensenkurs von 14.00 – 17.30 Uhr

Kursbeschreibung:

Wer beim Dengeln schläft, wird beim Mähen wach!“

Diese alte Mäherweisheit bringt auf den Punkt, wie wichtig das Dengeln der Sense für das Mähen ist. In dem Halbtageskurs lernen Sie 3 verschiedene Dengelmethoden kennen u. üben diese intensiv. Beim Dengeln wird die Schneidkante (der Dengel) der Sense hauchdünn gehämmert. Dann wird der Dengel noch gewetzt. Jetzt ist die Sense superscharf. Das ist die wichtigste Voraussetzung für körperschonendes, ermüdungsfreies Mähen mit der Sense.

Am Ende des Kurses werden Sie eine Sense, entweder Ihre eigene o. eine Übungssense, gedengelt haben. Das gesamte Material u. die Werkzeuge werden vom Sensenlehrer gestellt.

Im Anschluss an den Dengelkurs nach der Mittagspause folgt ab ca. 14.00 Uhr der Sensenkurs, hier alle Infos dazu:

Einladungstext für Grundlagen-Sensenmähkurs

Möchten Sie Ihre Wiese oder Ihren Rasen fast lautlos und ohne Anstrengung mähen ?

Ohne Benzin- o. Stromverbrauch, ohne Lärm u. Abgase und total entspannt … Womit?

Mit der Sense, dem ältesten u. effizientesten Mähwerkzeug für Wiesenpflanzen!!!

In dem vierstündigen Kurs lernen Sie körperschonendes u. ermüdungsfreies Mähen mit der Sense u. Sie werden überrascht sein, wie einfach das geht !

Das gesamte Material (Sensenblatt, Sensenbaum, Wetzstein u. Behälter) stellt der Sensenlehrer zur Verfügung. Während des Kurses bitte bequeme, wetterangepasste Kleidung u. rutschfeste Schuhe tragen.

Bitte geben Sie mit Ihrer Anmeldung an, wie groß Sie sind, damit ein Sensenbaum in passender Länge für Sie bereit steht.

Kursgebühr: Die Kurse können als Einzelkurse zu einem Beitrag von jeweils 60,- € gebucht werden oder als Kombikurs für insgesamt 110,- €.

Anmeldung per E-Mail an imeinklangmitdernaturatt-online.de oder an Sensenlehrer Hartmut Winkels: mail sensenlehreratliving-earth.de

oder telefonisch 0163-6826253; 02292-931242

Weiterlesen „Sensenkurs,Baumveredlungsseminar“

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Tiefenökologie-Vortrag

http://bonnimwandel.de/2017/02/14/tiefenoekologie-handeln-aus-verbundenheit-einfuehrungsabend-und-tagesworkshop/

Einführungsabend

Mittwoch, 8.März, 19.30 im Rudolf Steiner-Haus, Thomas-Mann Straße 36, 53111 Bonn, und einem

Tagesworkshop

Samstag, 6. Mai, 10-18 Uhr ebenfalls im Rudolf Steiner-Haus

Beide Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Für den Tagesworkshop bitten wir um vorherige Anmeldung an
info@bonn-im-wandel.de und einen Unkostenbeitrag von 30-50 Euro.

Referenten: Christiane Kliemann und Janosch Sbeih

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Guerillagärtnern

Stadtgärtnern mit Anleitungen hier

Umweltaktivisten und Künstler schleichen nachts durch Großstädte und verwandeln vollgemüllte Verkehrsinseln in blühende Blumen-Oasen. Der grüne Trend nennt sich „Guerilla Gardening“. art-Autorin Felicitas Rhan hat sich mit Setzlingen, Spaten und Erde ausgerüstet und in der Szene der Pflanz-Partisanen umgesehen.

Pflanzen statt Tanzen:Guerilla Gardening ist Spiel, Spaß und Kunst
Courtesy: Richard Reynolds

Tulpen als Zeichen der Eroberung. Diese Verkehrsinsel in der britischen Hauptstadt wurde erfolgreich von „Guerilla Gardener“ verschönert.

Es ist ein paar Minuten vor Mitternacht. Eine ungewöhnlich milde Frühlingsnacht im Hamburger Schanzenviertel. Ein schwarzer Ford fährt die schwach beleuchteten Straßen entlang. Der argwöhnische Fahrer schaut angestrengt aus dem Fenster, ihm ist die Gruppe Jugendlicher auf dem Gehweg suspekt, die da vermummt und mit Spaten, Eimern und Kisten bewaffnet warten. Und richtig, es sind Kriminelle. Doch ihre Mission ist alles andere als gefährlich. Sie wollen gärtnern.
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Das Auto fährt weiter, und die Gruppe macht sich an die Arbeit. Bepackt mit Pflanzensamen der Sorte „Sperlings Schmetterlingswiese“, kleinen Setzlingen von Lavendel bis zur Stechpalme, einem Sack Blumenerde, Spaten, Schaufel und einer grünen Gießkanne sucht sich die Gruppe den Ort ihres Verbrechens: den Seitenstreifen eines Gehwegs in einer kleinen Einbahnstraße. Die vier Hamburger Studenten knien vor dem Häufchen Elend, dass es zu Verschönern gilt: Im spärlichen Licht der Straßenlaternen, die die betongraue Stadtlandschaft noch trister macht, verbringen sie die nächsten zwei Stunden damit, den verödeten Seitenstreifen in ein frisches, farbenfrohes Beet aus Primeln, Krokussen, Tulpen und Immergrün zu verwandeln.

„Guerilla Gardening“ nennt sich der neue Trend, der in New York bereits in den siebziger Jahren begann, in London seine stärkste Verbreitung fand und nun auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet. Vor allem in Berlin wimmelt es von Botanik-Aktivisten und Pflanz-Partisanen. Ihr Ziel ist es, aus Gehwegen und vollgemüllten Verkehrsinseln blühende Oasen aus Blumen und Sträuchern zu machen. Dabei finden die Bepflanzungen immer nachts statt, denn „Guerilla Gardening“ ist illegal. Nur wer eine Genehmigung der Stadt hat, darf auf öffentlichen Plätzen etwas anpflanzen. Aber die Polizei – platzt sie denn einmal zufällig in eine Bepflanzungsaktion – ist meist eher amüsiert und lässt die Blumenfreunde friedlich weiterarbeiten.

Aber seit wann ist Gartenarbeit cool? Hält man als Jugendlicher Rasenmähen, neben Tischdecken und Hausschuhen, nicht für den Inbegriff des Spießigen? „Nein, durch unser soziales Engagement wollen wir diese trostlose Gegend hier verschönern“, sagt einer der Wildgärtner, der seinen Namen nicht nennen möchte. „Außerdem gefällt uns der Gedanke, dass wir etwas Verbotenes tun, was aber eigentlich jeder gut findet. Wer will denn nicht lieber Blumen vor seiner Haustür haben, anstatt Müll und Unkraut?“, sagt ein anderer, der sich komplett in seinen schwarzen Kapuzenpulli hüllt. So wird plötzlich Gartenarbeit aufregend, spannend und zur neuen Freizeitgestaltung: Umgraben statt Angraben, Pflanzen statt Tanzen. Ein Mädchen der Hamburger Gartentruppe liebäugelt mit den Primeln, die sie gerade gepflanzt hat. „Wie schön wäre es, wenn überall in der Stadt die Gehwege so hübsch aussähen wie hier.“
„Ein guter Guerillero kann alleine und im Team arbeiten“

Die Ideen und Intentionen der grünen Kampftruppen sind so verschieden wie die Blumen, die sie pflanzen. Einigen geht es um politische Aussagen, sie pflanzen vorzugsweise Disteln auf Golfplätze, Brennnesseln in Parks von Vorstandsvorsitzenden oder stören Gentechnik-Freilandversuche durch heimliches Zwischensäen von natürlichen Pflanzen. Anderen geht es schlicht um die Verschönerung ihres Stadtteils. Als „Heinzelmännchen-Gärtner“ engagieren sie sich heimlich in ihrer Nachbarschaft und graben, jäten und sähen in Gemeinschaft gleichgesinnter Samenspender.

Der Brite Richard Reynolds ist Europas bekanntester Guerilla-Gärtner. Tagsüber arbeitet der 31-Jährige als Werber, und nachts schleicht er sich mit seinen grünen Rächern durch Londoner Straßen – ständig auf der Suche nach dem nächsten Unkraut. Alles begann, als er 2004 im Alleingang anfing, seine Londoner Wohngegend zu bepflanzen. Heute zählt seine Webseite GuerrillaGardening.org über 4000 Mitglieder. „Ich teile sie in Truppen ein und gebe ihnen Nummern. Aber natürlich sind nicht alle Registrierten wirklich aktiv. Aber ich gebe mein Bestes, sie zu überzeugen!“, erzählt Reynolds. Termin und Ort der Aktion werden in Internetforen vereinbart, und dann trifft man sich in Gruppen oder arbeitet allein. „Ein guter Guerillero kann alleine und im Team arbeiten,“ sagt der Anführer.

Aber ist diese Gartenarbeit auch Kunst? Die Gruppe „Kampolerta“ aus Wien verbindet das Gärtnern mit dem Kreativen. Mit kleinen Aktionen wie dem Projekt „Phoenix“ – bei dem sie Aschenbecher in der U-Bahn mit Blumen bepflanzten – versucht die 24-köpfige Gruppe, die hauptsächlich aus Landschaftsplanern besteht, neue Sichtweisen auf den öffentlichen Raum zu evozieren. „Wir bewegen uns zwischen den Feldern Urbanismus, Landschaftsarchitektur und Kunst“, erklärt ein Mitglied. Aber „ob sich Guerillia Gardening als Kunstrichtung und nicht auch als soziale, stadtgestaltende, raumgreifende Bewegung versteht, bleibt für uns ungeklärt und ist auch nicht eindeutig zu kategorisieren“, meinen die Wiener Hobbygärtner. „Für einige Guerilla Gardener ist das definitiv Kunst“, sagt
Reynolds, „für andere weit davon entfernt, sie sehen es als einfaches Gärtnern. Der Akt der Handlung ist das Ereignis, es ist wie Straßen-Theater. Leute halten an, fragen, denken, debattieren, machen Fotos und befassen sich damit.“
„Es macht Spaß, ist irgendwie cool und sieht schön aus“

Betrachtet man die Kunstgeschichte, so gibt es zahlreiche Aktionen, die man heute als „Guerilla Gardening“ bezeichen könnte. Joseph Beuys hatte zwar die Genehmigung der Stadtverwaltung für sein Projekt „7000 Eichen“ (1982) in Kassel, aber auch ihm ging es dabei um eine klassische Aufforstung mit dem Ziel, den urbanen Lebensraum nachhaltig zu verändern. Ähnlich sieht es Ben Wagin, der mittlerweile 77-jährige Umweltaktionist und Baumpate aus Berlin. Als er Bäume an der Berliner Mauer für sein Kunstwerk „Parlament der Bäume“ (1990) eingrub, verfügte er zwar über keine Erlaubnis, dafür aber über die Mithilfe zahlreicher prominenter Gärtner. Und auch der holländische Künstler Helmut Smits pflanzte für die Kunst. Für seine Arbeit „Tree in front of a billboard“ (2006) setzte er einen Baum direkt vor eine Werbetafel. „Ich kam darauf, weil ich die ansteigende Informationsflut satt hatte,“ sagt der in Rotterdam lebende Künstler.

Trotz aller Parallelen ist „Guerilla Gardening“ mehr Handwerk als Kunst. Natürlich kann das Pflanzen von symbolischen Blumen oder auch die Farbwahl der Sträuchern einen tieferen Sinn haben und ist dann meist auch Ausdruck einer Gesellschafts- oder Systemkritik. Aber vor allem taucht der Spaß- und Abenteuerfaktor immer wieder als Begründung für die Pflanzaktionen auf: „Eine richtige Zurückeroberung der Straßen wirkt eben nachts besser und ist auch lustiger,“ meinen die Hamburger Wildgärtner. Man könnte fast glauben, dass zum neuen Öko-Bewusstsein der heutigen Gesellschaft nun auch die abenteuerliche Gartenarbeit dazugehört. Wem Öko als Lifestyle à la Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) mit seinen Alnatura-Discountern, den Aldi-Bio-Produkten, dem Trendgetränk „Bionade“ und den H&M-Ökotextilien aus kontrolliert biologischem Anbau schon wieder zu langweilig und mainstreamig ist, der sucht das Außergewöhnliche im Illegalen.

Offen bleibt die Frage, ob sich die nachts so begeisterten Guerilla Gardener auch für die Nachbarschaftspflege einsetzen würden, wenn das Untergrundgärtnern den Reiz des Außergewöhnlichen und Verbotenen verlieren und völlig legal tagsüber stattfinden würde. Die vier Studenten aus Hamburg sagen: „Natürlich! Allerdings haben wir tagsüber Uni. Aber es macht Spaß, ist irgendwie cool und sieht schön aus.“ Na dann. Es gibt viel zu tun, pflanzen wir’s ein!
Mehr zum Thema im Internet

Die Webseite Richard Reynolds (mit deutschem Forum)
Das Gartenpiraten-Portal (mit Links und Tipps)
Blog zur Kultur der Natur

Felicitas Rhan
10.04.2008

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Urbane Gärten

Anstiftung zum Stadtgärtnern

Durch Stadtgärten  werden Verbesserungen der Wohnqualität , Einfluß auf die Artenvielfalt, und vor allem Bienen bekommen Lebensraum .

Gärten in der Stadt sind ein wichtiger Lebensraum für alle,denn ohne Bestäubung keine Pflanzen und ohne Pflanzen keine Menschen. Vom Honig garnicht zu reden…

Gemüse vom Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg: Die Pflanzen gedeihen platzsparend in Kisten
Gemüse vom Prinzessinengarten in Berlin

Dabei ist aber auch der weitgehende Verzicht auf Pestizide  wichtig- und dafür ist die Stadt zuständig.

In Wien wird mit den urbanen Gärten und ihrem Einfluß auf Bienen gearbeitet

wien.gv.at/artenvielfalt.html

Honig aus der Innenstadt (Freiburg)

Honig aus Freiburg

Als weitere Beispiele ein Projekt aus Köln und eins aus Bonn:

http://www.neuland-koeln.de/

Bildergalerie

und ein Projekt aus Bonn

Was also  hindert uns daran, für ein gutes Klima für Bienen zu sorgen- und damit für unser Überleben? Außerdem macht es Freude gemeinsam etwas zu schaffen  und den Erfolg zu feiern. Bestimmt ist auch in Ihrer Nachbarschaft ein Baum auf Erde gepflanzt, eine hässliche Ecke zwischen Häusern oder ähnliches, das zum Garten werden kann.

Hier ein Artikel der TK

Anregungen finden Sie auch hier

Urban Gardening

Besonders kräftig sind zumeist die Alten Sorten 

 

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Gartenkalender

Link zum Kalender

zweite Aussaat lohnt sich:

Gemüsegarten vorbereiten

Heidelberg/Bremen – Das Frühjahr gilt gemeinhin als Pflanzzeit. Doch auch in der zweiten Jahreshälfte kann sich eine Aussaat lohnen. So kann man bis in den Winter frisches Gemüse ernten:

Buschbohnen, Spinat, verschiedene Sorten an Salaten und Kohl – die Auswahl an grünem Gemüse für eine Aussaat ab Juli ist groß. Und der Aufwand lohnt sich, davon ist Heike Sauer von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Heidelberg überzeugt. „Wer in der zweiten Jahreshälfte noch einmal aussät, kann mindestens bis in den späten Herbst hinein frisches Gemüse ernten.“

Grundlage hierfür ist eine optimale Vorbereitung des Beetes. Und das heißt: erst aufräumen, dann aussäen. „Große, abgefallene Blätter oder Wurzelreste des erstgepflanzten Gemüses stören die Entwicklung der nachfolgenden Keimlinge“, erläutert die Agraringenieurin.

Für ihre Entwicklung brauchen die Sämlinge in den ersten Wochen ausreichend und regelmäßig Feuchtigkeit. Gerade das ist an heißen Tagen eine Herausforderung. „Sonne und Wind trocknen eine offene Bodenoberfläche schnell aus“, sagt Hartmut Clemen vom Landesverband der Gartenfreunde Bremen. „Mulch wie getrockneter Grasschnitt, Stroh oder Rhabarberblätter halten die Feuchtigkeit besser im Boden.“